Wiederbeschaffungswert erklärt
Wir erklären, was der Wiederbeschaffungswert ist, wie er ermittelt wird und welche Rolle er beim Totalschaden spielt.
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Kostenvoranschlag, Bagatellgrenze, Totalschaden und Restwert, ausführlich in unseren Ratgeber-Artikeln und in Kurzform in den FAQ weiter unten. Bei weiteren Fragen erreichen Sie uns unter 0177 4010478.
In unserem Ratgeber erklären wir die wichtigsten Begriffe und Regeln rund um das Kfz-Gutachten nach einem Unfall: den Unterschied zwischen Kostenvoranschlag und Gutachten, die Bagatellgrenze, die 130-Prozent-Regel beim wirtschaftlichen Totalschaden und die Ermittlung des Restwerts. Weiter unten beantworten wir zusätzlich die häufigsten Fragen kurz und knapp, zu Gutachterkosten, freier Gutachterwahl, Nutzungsausfall und mehr. Bleiben Fragen offen, erreichen Sie uns direkt über unser Kontaktformular.
Wir erklären, was der Wiederbeschaffungswert ist, wie er ermittelt wird und welche Rolle er beim Totalschaden spielt.
Wir erklären, wovon die Kosten eines Unfallgutachtens abhängen, warum es keinen Pauschalpreis gibt und wann ein Kostenvoranschlag reicht.
Wir erklären, wann die gegnerische Versicherung das Gutachten bezahlt, was bei Teilschuld gilt und wann Kosten nach Aufwand anfallen.
Wir erklären den Unterschied zwischen Kostenvoranschlag und Gutachten und was das für Ihre Ansprüche gegenüber der Versicherung bedeutet.
Wir erklären, ab welcher Schadenhöhe Ihnen laut Rechtsprechung ein Gutachten zusteht.
Wir erklären, wann ein wirtschaftlicher Totalschaden vorliegt und wie die 130-Prozent-Regel dabei wirkt.
Wir erklären, wie der Restwert ermittelt wird und was Sie als Geschädigter dabei beachten sollten.
Wir erklären, wann Ihnen eine Nutzungsausfallentschädigung zusteht, wie lange sie läuft und wovon der Tagessatz abhängt.
Wir erklären, wann Sie sich die Reparaturkosten auszahlen lassen können, warum ohne Mehrwertsteuer gezahlt wird und wo die Grenzen liegen.
Wir erklären, welche Positionen typischerweise gekürzt werden, was ein Prüfbericht wert ist und wie Sie darauf reagieren.
Wenn Sie unverschuldet in einen Unfall geraten sind (Haftpflichtfall), trägt in der Regel die gegnerische Versicherung die Kosten für das vollständige Gutachten, für Sie ist es kostenlos bei Nichtverschulden. Sie beauftragen uns direkt, die Abrechnung erfolgt rechtssicher über die Versicherung des Unfallverursachers. Ausnahme Bagatellschaden: Liegen die reinen Reparaturkosten deutlich unter ca. 715 € (BGH, Urteil vom 30.11.2004, VI ZR 365/03), genügt oft ein Kostenvoranschlag oder ein Kleingutachten. Ein volles Gutachten dokumentiert zusätzlich Wertminderung, Nutzungsausfall, Reparaturdauer und Restwert, Positionen, die bei einem einfachen Kostenvoranschlag häufig fehlen. Bei Teil- oder Vollkasko hängt die Kostenübernahme von Ihrer Police ab, sprechen Sie uns an, wir geben Ihnen eine kurze Einschätzung für Ihren Fall. Als Geschädigter zahlen Sie in der Regel nichts, wir prüfen kostenlos und unverbindlich für Unfallgeschädigte, ob ein Gutachten oder ein Kostenvoranschlag die beste Lösung für Sie ist.
Nein. Im Haftpflichtfall haben Sie das Recht auf freie Gutachterwahl. Empfehlungen oder Vorgaben der gegnerischen Versicherung müssen Sie nicht befolgen. Ziel der freien Wahl ist Unabhängigkeit und eine faire Regulierung zu Ihren Gunsten. In der Kaskoversicherung können vertragliche Besonderheiten gelten, das prüfen wir gern mit Ihnen und sagen Ihnen klar, welche Optionen Sie haben.
Bei der fiktiven Abrechnung zahlt die Versicherung auf Basis des Gutachtens, ohne dass Sie eine Reparaturrechnung einreichen müssen. Das verschafft Ihnen Flexibilität, etwa für eine spätere, günstigere Reparatur oder einen Verkauf. Reparieren Sie dagegen mit Rechnung, kann das sinnvoll sein, wenn Sie das Fahrzeug noch lange nutzen möchten, je nach Fall können dann zusätzliche Positionen wie die Mehrwertsteuer relevant werden. Unsere Empfehlung ist immer individuell: Wir zeigen Ihnen beide Wege transparent mit Zahlen, und Sie entscheiden, was besser zu Ihnen passt.
Ein Gutachten lohnt sich bereits knapp über der Bagatellgrenze. Nur ein vollwertiges Gutachten dokumentiert Wertminderung, Nutzungsausfall, Reparaturdauer, Wiederbeschaffungswert und Restwert, also genau die Punkte, die für die volle Erstattung entscheidend sind. Ein reiner Kostenvoranschlag betrachtet meist nur die Reparaturkosten und hat keine Beweisfunktion, dadurch verschenken viele Geschädigte unnötig Geld. In der Praxis gilt: Ab ca. 750 € Gesamtschaden ist ein Gutachten fast immer die bessere Wahl.
Ein Kostenvoranschlag ist eine Schätzung der Reparaturkosten, ohne Beweis- und ohne volle Anspruchsgrundlage, meist ohne Wertminderung, Nutzungsausfall und Restwert. Ein Gutachten ist dagegen eine unabhängige, rechtssichere Grundlage mit Fotodokumentation, Wiederbeschaffungswert, Wertminderung, Nutzungsausfall, Reparaturdauer und Restwertangeboten. Damit lassen sich Ansprüche vollständig und nachweisbar gegenüber der Versicherung durchsetzen.
Ein wirtschaftlicher Totalschaden liegt vor, wenn die Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert übersteigen. In der Praxis gilt häufig die 130-Prozent-Regel: Liegt die Reparatur bei maximal 130 % des Wiederbeschaffungswerts und ist die Wiederherstellung technisch möglich und zumutbar, kann ausnahmsweise dennoch repariert werden. Wir rechnen Ihren Fall mit realistischen Marktwerten und transparenten Angeboten, damit Sie eine klare Entscheidungsgrundlage haben.
Üblich ist die fiktive Abrechnung nach der Formel Wiederbeschaffungswert minus Restwert gleich Auszahlungsbetrag. Alle Werte werden im Gutachten nachvollziehbar belegt, mit Marktpreisen, Restwertangeboten und dem Fahrzeugzustand. Wir erklären Ihnen, ob Alternativen wie eine Reparatur innerhalb der 130-Prozent-Regel für Sie sinnvoll sein können.
Der Restwert ist der erzielbare Marktpreis Ihres Fahrzeugs im beschädigten Zustand. Wir ermitteln ihn über echte, nachvollziehbare Restwertangebote seriöser Aufkäufer, nicht nach freiem Ermessen. Die Angebote werden im Gutachten dokumentiert, damit die Abrechnung rechtssicher und überprüfbar bleibt.
Im Haftpflichtfall haben Sie grundsätzlich Anspruch auf eine Nutzungsausfallentschädigung oder auf einen Mietwagen, beides gleichzeitig ist nicht möglich. Die Höhe richtet sich nach der Fahrzeuggruppe und der Ausfallzeit, die im Gutachten festgehalten wird. Wir sagen Ihnen, was in Ihrem Fall wirtschaftlich und praktisch am meisten Sinn ergibt.
Nach der Besichtigung erstellen wir Ihr Gutachten in der Regel zügig, häufig innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Bei komplexeren Schäden oder fehlenden Unterlagen kann es etwas länger dauern, dazu erhalten Sie von uns eine klare Zeitangabe.
Hilfreich sind die Zulassungsbescheinigung Teil I, Fotos vom Schaden, eine Unfallskizze sowie, falls vorhanden, der Polizei- oder Unfallbericht. Dazu die Daten der Gegenseite und ihrer Versicherung sowie Rechnungen über Sonderausstattungen oder Anbauten für die Wertermittlung. Fehlt Ihnen etwas davon, ist das kein Problem, wir sagen Ihnen, was wir für den Anfang wirklich brauchen.
Nicht zwingend. Bei Personenschäden, unklarer Schuldfrage oder größerem Sachschaden ist es sinnvoll, die Polizei hinzuzuziehen. Für die spätere Regulierung entscheidend sind vor allem Fotos, die Daten der Beteiligten und unser Gutachten.
Bei einem unverschuldeten Unfall in der Haftpflicht übernimmt die gegnerische Versicherung die Gutachterkosten vollständig, für Sie ist das Gutachten kostenlos bei Nichtverschulden. Bei Kasko hängt die Kostenübernahme von Ihrer Police ab, wir geben Ihnen dazu eine kurze Einschätzung. Unser Ziel ist die maximale Erstattung bei minimalem Aufwand für Sie, transparent, unabhängig und rechtssicher.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Wir besprechen Ihre Situation vorab mit Ihnen.
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Kfz-Sachverständigenbüro · Kreis Euskirchen